Tag 1: Anreise und erste Eindrücke

Endlich war es soweit: Meine Geburtstagswoche war gekommen und damit unser langersehnter Urlaub in Montenegro. Nachdem uns Albanien im vergangenen Jahr so begeistert hatte, wollten wir unbedingt ein weiteres Land am Balkan erkunden.

Schon der Anflug war spektakulär. Unter uns erhoben sich schroffe Berge, die zerklüftete Küste bot einen ersten Eindruck von dem, was uns während dieser Reise erwarten würde.

Nach unserer Landung in Tivat, erwartete uns schon ein privater Fahrer. Damit hatten wir nicht gerechnet, umso angenehmer war die Überraschung.

Da die Straße von Kotor nach Budva derzeit ausgebaut wird, dauerte die Fahrt unverhältnismäßig lange. Gleichzeit bot sich dadurch aber auch die Möglichkeit, erste Eindrücke von diesem wunderbaren Land zu sammeln und sich von unserem Fahrer Tipps von einem Einheimischen zu holen – Dinge, die man in keinem Reiseführer findet.

Endlich im Hotel angekommen, konnten wir auch sofort unser Zimmer im zweiten Stock beziehen. Wir waren sofort begeistert.

Es gab eine Doppelbett, eine Sitzecke und einen Balkon, von dem aus wir die ganze Bucht von Budva überblicken konnten.

Das Beste aber war die Kaffeeecke: Eine Kapselmaschine, Kaffeekapseln und zwei Tassen standen bereit. Hier würden wir uns wohlfühlen!

Nachdem wir ausgepackt hatten, machten wir uns erst einmal auf die Suche nach einem Restaurant. Der Hunger war schon sehr groß.

Das Hotel hatte zwei Ausgänge. Der Hauptausgang führte direkt auf einen großen Parkplatz und die Küstenstraße. Dort befand sich auch ein Supermarkt, den wir noch oft aufsuchen würden.

Ein weiterer Ausgang führte direkt auf die Strandpromenade. Dort gab es zahlreiche Restaurants, Bars und Souvenirgeschäfte.

Nicht weit von unserem Hotel entfernt entdeckten wir ein gemütliches Restaurant direkt am Strand. Wir genossen dort ein wunderbares Mittagessen und würden in den kommenden Tagen noch mehrmals wiederkommen, so begeistert waren wir.

Trotz der einmaligen Lage waren die Preise absolut fair und die Portionen großzügig.

Gut gestärkt machten wir uns zurück auf den Weg ins Hotel.

Dort erkundeten wir direkt den Pool, wo wir die nächsten Stunden verbrachten. Der Pool selbst war auf den ersten Blick eher enttäuschend.

Er war viel kleiner, als es in der Hotelbeschreibung den Anschein gehabt hatte. Aus der richtigen Position gelang es mir zwar, dieselben Bilder zu machen, wie die im Hotelprospekt, trotzdem fand ich die Bezeichnung „Infinity Pool“ schon eher gewagt.

Da aber nie viele Menschen am Pool waren und man von dort eine tolle Aussicht genoss, ebbte die Enttäuschung wieder ab und wir genossen mehrere schöne Stunden purer Entspannung.

Im Poolbereich befand sich auch eine Bar, wo man jederzeit Essen und Getränke bestellen konnte. Auch davon machen wir natürlich wieder reichlich Gebrauch.

Zwischendurch wollten wir dann auch noch einen Sprung ins Meer wagen. Wir fuhren also wieder hinunter zum Strand.

Das Wasser war angenehm erfrischend, von der Temperatur her perfekt. Wir genossen das kühle Nass in vollen Zügen, dann kehrten wir wieder zurück ins Hotel.

Am Abend meldete sich erneut der Hunger. Wir machten uns daher fertig und spazierten wieder zum Strand.

Nicht weit vom Hotel entdeckten wir ein Restaurant, von dessen Terrasse im 1. Stock wir einen wundervollen Blick über die Strandpromenade und das Meer hatten.

Wir bestellten regionale Köstlichkeiten und genossen das herrliche Abendessen.

Nach dem Essen spazierten wir noch ein wenig die wunderschöne Promenade entlang und besuchten den einen oder anderen Souvenirshop. Es war ein gemütlicher Abend.

Bald aber spürten wir die Müdigkeit des langen Tages und beschlossen ins Hotel zurückzukehren.

Weiter
Weiter

Tag 2: Tour mit dem Roller entlang der Küste nach Petrovac, eine Bootstour und Sveti Stefan