Tag 1: Problematische Anreise
Auch in diesem Jahr hatten wir wieder eine Tour ins Salzkammergut mit dem Roller geplant.
Gegen 9 Uhr fuhren wir zuhause los und wählten diesmal bewusst die Autobahn, da wir gerne den Nachmittag schon am Pool verbringen und dementsprechend rasch ankommen wollte.
Nun ja – es sollte alles anders kommen!
Wir fuhren zuerst nach Ybbs, wo wir im Jahr zuvor so gut gefrühstückt hatten, und auch diesmal war das Essen wunderbar. Bald ging die Reise weiter und wir kamen gut voran. Das Wetter war traumhaft, nicht so drückend heiß wie zuletzt, die Sicht war klar, die Autobahn relativ leer – kurz ideales Reisewetter.
Dann – eine Stunde vor unserem Ziel – passierte es: Der Roller gab den Geist auf. Mitten auf der Autobahn blieben wir liegen. An ein Weiterfahren war nicht zu denken. Es blieb uns nichts übrig, als den Pannendienst zu rufen, auf den wir fast eine Stunde warten mussten. Die Hoffnung, ein Ersatzauto zu bekommen, erfüllte sich leider nicht. Uns blieb nichts übrig, als mit dem nächsten Zug die Heimreise anzutreten.
Zum Glück brachte uns der Herr vom Pannendienst zum Bahnhof in Linz, wo wir den nächsten Zug nach Wie bestiegen. Vom Bahnhof ging es dann mir öffentlichen Verkehrsmitteln und einem Taxi erst einmal quer durch Wien, bevor wir schließlich wieder zuhause waren und dort das Auto bestiegen. Sieben Stunden nach unserem ersten Aufbruch fuhren wir schließlich wieder los.
Unterwegs hielten wir noch bei einer Raststation, wo wir zu Abend aßen. Der Hunger war zu der Zeit schon riesig.
Gegen 20:00 erreichten wir dann endlich St. Georgen, wo wir dasselbe Hotel gebucht hatten wie im vergangenen Jahr.
Obwohl es schon so spät war, wollte ich doch zumindest noch kurz in den Pool springen.
Später fuhren wir dann noch zum See, wo an diesem Abend ein Austropop Even stattfand.
Wir lauschten der Musik und genossen den lauen Abend, froh doch noch angekommen zu sein und natürlich letztendlich auch glücklich, dass nichts Schlimmeres passiert war.