Tag 2: Am Attersee
Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns auf den Weg zum See, wo wir eine Alpakafarm besuchen wollten.
Die Tiere waren absolut herzig. Ich mag Alpakas sowieso, habe diese Tiere aber noch nicht oft aus so großer Nähe gesehen.
Anschließend besuchten wir auch noch den dazugehörigen Alpakashop, wo Produkte aus der Wolle dieser flauschigen Tiere verkauft werden.
Es gab Mützen, Schals, Pullover und zahlreiche liebevoll gefertigte Souvenirs.
Weiter ging es nach Seewalchen, wo wir die berühmten Pfahlbauten besichtigten. Diese prähistorischen Siedlungen gehören zu den ältesten archäologischen Funden Europas und vermitteln einen spannenden Einblick in das Leben vor tausenden von Jahren. Sie befinden sich direkt an der hübschen Promenade.
Danach beschlossen wir ein Elektroboot zu mieten und damit auf den See hinauszufahren.
Das Wetter war wieder traumhaft und so genossen wir die Fahrt auf diesem wunderschönen Gewässer in vollen Zügen. Viel zu schnell verging die Stunde, dann war es Zeit das Boot zurückzubringen.
Natürlich mussten wir dann auch noch schwimmen gehen, ein Bad im See lasse ich mir bestimmt nie entgehen!
Nach der angenehmen Zeit im Wasser, machten wir uns auf den Weg zum anderen Ende des Sees, wo es einen Wanderweg zum sogenannten Nixenfall gibt.
Der Wanderweg ist besonders schön für Familien mit Kindern. Entlang des Weges gibt es allerlei Erlebnisstationen, wo die Kleinen etwas tun oder erkunden können.
Der Nixenfall selbst ist ein Wasserfall, der sich aus 80 Metern Höhe ins Tal ergießt.
Seinen Namen hat er von einer Sage um die Nixe Adhara, die die Bewohner der Seeregion mit Gold und Edelsteinen versorgt haben soll, damit diese nicht Hunger leiden mussten. Die Menschen wurden aber gierig und so verschwand die Nixe, hinterließ aber das Glitzern und Funkeln, für das der See bis heute bekannt ist.
Der Wanderweg war sehr angenehm zu gehen, es ist ein einfacher Weg, erst am Schluss gibt es eine geringe Steigung.
Der Fall ergießt sich in ein Becken. Zum Schwimmen war dieses nicht tief genug, ich stellte mich aber im Badeanzug unter den Wasserfall und genoss das kalte Wasser auf der Haut.
Auf dem Rückweg besorgten wir uns schließlich noch in einem Supermarkt etwas zu essen, das wir dann am Pool des Hotels genossen.
Welch ein toller und abenteuerlicher Tag!