Tag 5: Hawaii

Heute war ein besonderer Tag: mein Geburtstag.

Wie immer begann der Tag mit einem traumhaften Frühstück im Hotelrestaurant.

Das Buffet war wirklich immer sehr schön und abwechslungsreich gestaltet und es war für jeden das Richtige dabei.

Für heute war eigentlich eine weitere Bootstour mit Badeaufenthalt geplant. Wir machten uns darum auf den Weg nach Budva, um uns dort im Hafen nach geeigneten Angeboten zu erkunden.

Leider aber wollte das Wetter nicht so recht mitspielen. Wir fanden zwar eine interessante Tour, mussten aber zwei Stunden warten.

Darum beschlossen wir noch ein wenig die Altstadt zu erkunden und ein paar Souvenirs zu besorgen.

In einem gemütlichen Café genossen wir kühle Getränke und genossen den unerwarteten Aufenthalt in dieser traumhaft schönen Stadt.

Als wir schließlich zurück beim Schiff waren, erfuhren wir, dass die Fahrt gecancelt werden musste, da auf dem offenen Meer ein zu starker Sturm wehte.

Wir waren furchtbar enttäuscht, entdeckten aber schließlich Bootstouren zu einer Budva vorgelagerten Insel, die die Einheimischen „Hawaii“ nennen.

Ein Boot würde uns zur Insel bringen, dort konnten wir einige Stunden bleiben, die Insel erkunden und im Meer baden.

Diese Idee gefiel uns so gut, dass wir nicht lange zögerten und sofort buchten.

Schon fünf Minuten später ging es los und dieser Tag sollte zu einem der besten des ganzen Urlaubs werden.

Das Meer war tatsächlich deutlich rauer, als es vom Hafen aus den Anschein gehabt hatte. Trotzdem war die Überfahrt sehr schön und schon nach knapp 10 Minuten erreichten wir die wunderschöne Insel.

Die Insel selbst ist recht felsig, trotzdem gibt es einige nette Strände, allesamt Kiesstrände.

Auf der dem Festland zugewandten Seite war der Strand sehr gut besucht, freie Liegen gab es keine. Auf dieser Seite war von dem Sturm kaum etwas zu spüren, das war auch der Grund, warum sich fast alle Besucher hier aufhielten.

Natürlich sprangen wir auch sofort ins Wasser.

Langsam meldete sich der Hunger. Auf der Insel gibt es ein großes Restaurant und eine Bar.

Wir hatten Glück und fanden einen Platz direkt am Wasser. Wir bestellten unser Essen, das ok aber nichts Besonderes war – Monopol schadet oft der Qualität, leider!

Später wechselten wir auf die andere Seite der Insel, wo der Sturm richtig stark war. Nur wenige Menschen waren im Wasser, was uns aber nicht von einem Bad abhielt.

Es was schwierig bei dem heftigen Wellengang ins Meer zu kommen, ohne mehrmals umgeworfen zu werden. Auch war die Strömung enorm.

Das Wasser selbst war angenehm kühl und das Schwimmen tat gut. Es war zwar anstrengend gegen die starke Strömung anzukommen, das machte es aber dann doch auch erst wieder richtig interessant und herausfordernd – genau was ich mag.

In der Bar gönnten wir uns nach dem Schwimmen noch köstliche Cocktails und genossen den Blick aufs Meer, wo sich die hohen Wellen an den schroffen Felsen brachen.

Viele Stunden verbrachten wir so auf dieser wunderbaren Insel. Dann war es Zeit, wieder zurückzukehren.

Die Rückfahrt war ähnlich stürmisch wie die Anreise, doch bald erreichten wir wieder das Festland.

Wir fuhren direkt zurück zum Hotel, um uns für das Abendessen fertigzumachen.

Für meinen Geburtstag hatten wir beschlossen, in einem sehr gut bewerteten Fischrestaurant zu essen.

Wir bestellten eine Fischplatte, Salate und regionalen Wein, der köstlich war.

Das Essen war ein absoluter Traum!

Anschließend spazierten wir noch ein wenig über die Promenade und in einer kleinen Boutique bekam ich eine hübsche, gelbe Handtasche zum Geburtstag, in die ich mich schon am ersten Tag verliebt hatte.

Dieser Tag war einer der besten des ganzen Urlaubs und einer meiner schönsten Geburtstage!

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Tag 6: Im Süden Montenegros